Was ist Homöopathie?
Dieser schwer aussprechbare Name kommt aus dem Griechischen und beschreibt das Prinzip der Wirkweise: Ähnliches mit Ähnlichem heilen.
Die Heilmethode wurde 1790 von dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann entdeckt. Es handelt sich um eine ganzheitliche Therapieform, d.h. es werden nicht nur einzelne Beschwerden behandelt, sondern die Arznei wirkt auf den ganzen Menschen. Das ist auch der Grund, warum das richtig gewählte Mittel sowohl auf Stimmung, Konzentration als auch auf die verschiedensten körperlichen Beschwerden wirkt. Es geht darum, die Lebensenergie zu stärken, so dass sich der Patient möglichst auf allen Ebenen (geistig, seelisch und körperlich) wieder regenerieren kann.
Ein kleines Beispiel, um den Zusammenhang von Stimmung und körperlichen Beschwerden zu zeigen. Nehmen wir 2 Kinder mit Ohrenschmerzen. Das eine Kind ist anhänglich, weint jämmerlich und möchte getröstet werden. Das zweite Kind ist zornig wegen der Schmerzen, hat vom vielen, ärgerlichen Schreien einen hochroten Kopf. Alle Versuche, es mit etwas zu beruhigen, werden wütend beantwortet und angebotene Spielsachen werden in hohem Bogen fortgeworfen. Beide Kinder haben die gleiche Diagnose, aber aufgrund ihrer verschiedenen Art zu reagieren benötigen sie zwei völlig verschiedene Arzneimittel.
Was erwartet mich in der Homöopathie?
Die Erstanamnese, ist ein ausführliches Gespräch. Der Patient berichtet über seine Beschwerden und versucht diese möglichst genau zu schildern. Zusätzlich werden auch Informationen erhoben zu Krankheiten in der Familie, zur eigenen Vorgeschichte des Patienten, z.B. Operationen oder wichtige Ereignisse im Leben, zu weiteren Symptomen, an die man sich vielleicht auch im Laufe der Jahre schon gewöhnt hat. Eventuell rundet eine körperliche Untersuchung diese Erstanamnese ab. Anschließend werden die Symptome ausgewertet und es wird eine passende Arznei gesucht.
Einige Zeit nach Einnahme wird in einem erneuten Gespräch geklärt, was sich verändert hat und wann das Mittel zu wiederholen ist.
Was sollte ich für das Erstgespräch mitbringen?
Es vereinfacht das Gespräch, wenn Sie einige Dinge zu Hause vorbereiten und mitbringen:
Worauf ist während der Behandlung zu achten?
Es ist möglich, dass unter der Therapie alte Beschwerden noch einmal auftreten, wie z.B. Hautausschläge oder Entzündungen der Nasennebenhöhlen…. Dann ist es wichtig, sich zu melden, damit auch diese Beschwerden homöopathisch behandelt werden.
Treten während der Behandlung neue Symptome wie z.B. Warzen oder deutliche Verschlechterungen auf, dann sollten Sie sich umgehend melden.
Es gibt einige Substanzen, die die Wirkung homöopathischer Mittel stören können. Diese sollten nach Möglichkeit vermieden werden:
Pfefferminz, Menthol, Eukalyptus, Kampfer, Kamille, Kaffee (auch entcoffeinierter Bohnenkaffee und Cola)
Homöopathische Mittel sollten nie neben Handy, Computer, Steckdose oder anderen elektromagnetischen Feldern gelagert werden.
Wie bekomme ich einen Termin?
Termine werden telefonisch vereinbart. Sie erreichen mich montags bis freitags zwischen 8 und 9 Uhr unter der Rufnummer: 089 / 23179243. Außerhalb dieser Zeit können Sie mir, während ich im Gespräch mit einem Patienten bin, eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen. Ich rufe Sie zurück, sobald das Gespräch beendet ist.
Wichtige Info:
Die Praxis ist eine private Arztpraxis. Die Berechnung erfolgt nach der amtlichen, Gebührenordnung für Ärzte. Privatversicherten wird die Rechnung von ihrer Versicherung erstattet, gesetzlich Versicherten nicht.